Postleitzahlen Köln

von Caroline Breitbach

von Caroline Breitbach

In Deutschland gibt es Postleitzahlen schon seit circa 150 Jahren, jedoch wurden sie erst seit 1961 bundesweit vereinheitlicht. Seit dem 1. Juli 1993 sind die Postleitzahlen 5-stellig. Im Zeitraum von 1941 bis 1961 waren sie 2-stellig und von 1961 bis 1993 4-stellig.


Jede Stelle besteht aus einer Ziffer zwischen „0“ und „9“. Die erste Ziffer der fünfstelligen Postleitzahl bezeichnet die Zone, die zweite Ziffer die Region. Aus diesem Grund heißen die ersten beiden Ziffern oft Postleitregion oder Leitregion, beginnend im Süden. Die folgenden Ziffern liegen zwischen 20 und 200 Nummern und markieren die jeweiligen Gemeinden. Danach wird teilweise nach Einwohnerzahl, teilweise auch alphabetisch weiterverteilt.

Die Stadt Köln gliedert sich in 86 Stadtteile, auch „Veedel“ genannt, die in neun Bezirke zusammengefasst sind. In Köln gibt es 45 verschiedene Postleitzahlen. Wenige Städte haben noch mehr Postleitzahlen – wie zum Beispiel Berlin. In den linksrheinischen Stadtteilen beginnt die Postleitzahl jeweils mit „50“. Hierzu gehören beispielsweise die Bezirke „Innenstadt“, „Rodenkirchen“, „Lindenthal“, „Ehrenfeld“, „Nippes“ und „Chorweiler“. Rechtsrheinisch beginnt die Postleitzahl mit „51“. Dazu zählt beispielsweise „Porz“, „Mülheim“ und „Kalk“. Die 50667 ist die niedrigste Postleitzahl in Köln und umfasst den Stadtteil Altstadt-Nord. In Porz ist die höchste Postleitzahl mit „51149“.

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